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 Kunst im Stift » admin

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Ausstattung

Statue “Hl. Maria”


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Hauptaltar

Flankenfigur von vorne gesehen links, stehend in wallenden Kleid mit Kopfmantelumhang, die Kopf- und Blickrichtung nach der Mitte nach links zum Bildnis Dreifaltigkeit. Die Arme stehen nach unten seitlich etwas ab, die Hände der Figur zum Gebet gelegt, Füße verdreht.

Geräte

Taufgeschirr


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Taufschale
Runde Schale, im Mittel zweigeteiltes Wappen, rechts Bulken, links 0,5 Reichsadler auf der Unterseite befindet sich ein Monogramm

Taufkännchen
Runder Standfuß, Unterseite mit Monogramm, Kännchen in Ovalform, leicht gehämmert, seitlicher Bogenkapel

Geräte

Strahlenmonstranz


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Strahlenmonstranz 

Ovaler Haubenstandfuß 22,6 cm lang, 17 cm breit, Standzarge in Stufenform, Oberfläche mit Roncailleornamentik, Trauben und Ährenmotiven, vergoldet. Komisch aufsteigender Schaft mit flachem Ringknauf darauf dreiflächiger Volutenknauf, darauf Blattwerkkranz mit inneliegendem Schaft für oval kranzförmigen Strahlenaufbau, Rückseite vergoldeter Strahlenkranz, oben mit bekrönendem Abschlusskreuz

Kreuzenden und Mittel mit Blütenrosetten und je 2 abgehende Mittelstrahlen. Vorderer Aufbau: silbernes Roncaillewerk und vergoldeter Wolke mit 3 Engelköpfen, im Mittel ovaler Vierpaßrahmen mit Schauglas und mit umrahmenden Blattwerk sowie nach innen abgehende Strahlen. Links und rechts des Schuglasfensters je eine beflügelte 9 cm hohe Engelfigur mit zum Gebet gelegten Händen. Über dem Fenster versilberte Taube auf einem Strahlenkranz. Darüber vergoldetes Wolkengebilde auf Strahlenkranz, darauf Gottvater mit ausgebreiteten Armen, unterhalb drei beflügelte Engelköpfe, alles auf nach oben auslaufend, versilbertem Roncailleomanentwerk.

Geräte

Weihrauchgefäße


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Runder Standfuß mit Wölbungsring, Zarge mit Akanthusrankenfries, Unterschale mit Akantusdekor und 3 Spiegeln, darin die Mongramme MRA, IHS, IOP.
Deckelschale mit durchbrochenem Akantusdekor analog der oberer Abschlussknauf. Deckel der Handhube mit Akantusdekor und den Beschauzeichen.
Zustand: Deckel eingedrückt, Standring verbogen

Ausstattung

Kirchenbänke


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Kirchenbänke 

Offenes Gestühl, Rückenlehne offene Kassettenfelder, Wangenbecken im Dreipaß außen mit Vierpaßrosette oben, darunter geschlossen längliches Einpaßfenster, auf Sitzhöhe Volutenbacken mit Blütenrosette, unten durchbrochener Einpaßausschnitt, gepolsterte Kniebänke.
Vor den Reihen je eine geschlossene Pultbank, geschlossene Seitenwangen mit länglicher Einpaßkasette im Wangendreipaß, Vierpaßprofil im Kreisschnitt.
Pultbankfronten je Feld 3 Vierpässe, darunter ein Rundbogenfenster, Wangen und Brüstung mit mit einfachem Blendmaßwerk.

Paramente

Fahne der Frauengemeinschaft


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befindet sich im Pfarrsaal von 1931

Eine Seite Bildnis der Mutter Anna und Maria vor einem offenen Buch. Andere Seite Bildnis der Stiftskirche mit barocker Turmhaube, darüber kleine bekrönte Maria mit Leichnam Jesu und Maria Schuß und der Inschrift: MÜTTER + FRAUEN der Stiftspfarre Geseke i. Westf.

Fahne ist bestickt

Gebäude

Ehemalige Stiftsschule


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Ehemalige Stiftsschule 

Ehemalige Stiftsschule um 1608
Hausdetail mit Bauinschrift:
ANNO DOMINI 1608 IST DISS SCHVLZGEBVWE VON DER EHRVRDIGEN IE DER IRDICHE UND DVGENTRIKEN MARIEN VON IMBSE DISSES RAISEERBE ADELICHEN GEBLVETS ABDISSINNEN ZVR EHRE GOTTES VND CHRISTLICHER IVGENOT ZVM BESTEN DERSELBEN VND IN TÄGLICHEN GEBEDT ZVGEDENCKEN VORERET VND AUFGERICHTET WORDEN AVS DEM ZVGEDENCKEN VORERET VND AUFGERICHTET WORDEN AVS DEM MVNDE DER IVNGEN KINDER VND SEVGLINGEN HAST DV DIR LOB ZUGERICHTET
Darunter im Wandmittel Äbtissinnen-Wappen Maria von Imbsen. Epitaphähnlicher Aufbau, Allianzwappen mit Hahmzier und Ranken unter Doppelbogen im Rechteckfeld Karyatiden zwischen Sockel- und Ecksims, S-förmige Volusten mit Blatt-Giebel, Konsol- und Giebelfelder mit Beschlagwerk gerahmt. Giebel mit Datum 1608,
Konsole mit der Aufschrift:
HAB GOT VÜR AVGEN MARIA VON IMBSEN

Ausstattung

Maria Schuß


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Maria Schuß 

71 cm hoch, 28 cm breit, 23 cm tief.
Die sitzende Gottesmutter hält den toten Sohn über dem linken Knie, teils sitzend. Mit ihrer rechten Hand stützt sie sein Haupt, ihre linke Hand liegt auf der linken Hand des Sohnes. Der rechte Arm des Jesus hängt nach unten, die Hand liegt auf dem rechten Unterknie der Mutter. Gottesmutter im Mantelkleid mit Kopfschulkapuze, der linke Oberarm zeigt deutlich eingekerbte Absplitterung. Figuren neu in gold- und silberfarbig gefasst. Pieta Maria Schuß stamma aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts.

Ausstattung

Taufbecken


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Taufbecken - gestaltet in Anlehnung an den Taufstein in Freckenhorst

Beckenstein selbst 110 cm hoch, zweizylinderischer Taufstein, Sockelzone gegliedert durch 3 Löwenköpfe; dazwischen jeweils der Inschriftblock: FONS A QUAE SALIENTIS VITAM AETERNAN Joh 4/14, ST. CYRIAKUS! EXIABEA IMMUNDE SPIRITUS ST. MARTINUS AD NUN CATECHUMENUS HOC FECIT.
Darüber befinden sich im Flankenbereich unten Rundbogenakarden die Reliefbildnisse: St. Cyriakus, St. Martinus und der gute Hirte.

Die Abbildungen gehen auf Geseker Ortsgeschichte ein und stellen gleichzeitig einen Bezug zum Geschehen der Taufe her. Der Heilige Martin ist Patron der ältesten nachweisbaren Kapelle in Geseke. Dargestellt ist die Mantelteilung, eines der eindrücklichsten Beispiele christlicher Nächstenliebe, die er - bislang noch Katechumene - vollzog und damit den Getauften ein Beispiel gab.
Cyriakus, Patron der Stiftskirche, treibt aus einer persischen Prinzessin einen unreinen Geist aus und verweist damit auf die reinigende Kraft des Taufwassers.
Christus, als der gute Hirt, tränkt die Schafe, die zu ihm kommen.

“Die Quelle des Wassers des Heiles (strömt) ins Ewige Leben.”

In den Zwicken des Taufbecken befinden sich die Wappen von Kurköln, vom Geseker Stift und der Stadt Geseke.